Nachrichten vom 10. Januar 2007

Wann werde ich zu staunen aufhören und zu begreifen beginnen. Was bin ich? Was ist der Mensch? Was ist die Welt, in der ich lebe? (Galileo Galilei)

Liebe Leserin, lieber Leser,

Zuversicht ist ein gar unzeitgemässes Konzept, und Zuversicht zum Jahresbeginn wirkt erst recht verdächtig: Friede, Freude, Eierkuchen? Zweckoptimismus? Naivität? Ausdruck schierer Ignoranz? Und doch ist mir nach Zuversicht. Ein wunderbarer Morgenspaziergang an einem der letzten Tage im alten Jahr wirkt noch in mir nach. Dort hinten in unserem Tal, in den vom Raureif überzogenen Reben, musste ich für einmal nichts begreifen, nichts verändern, sondern durfte einfach staunen und schöpfte daraus ganz altmodisch und unaufgeklärt Ruhe, Zuversicht und Mut fürs neue Jahr, für neue Ziele und neue Wege.

Doch sind die Fricktaler Reben und die private Zuversicht des Herrn Schwarz ja wohl das eine, die Weltgesundheit ist ein anderes. Woher nehmen wir angesichts der globalen Gesundheitskrise die Hoffnung, den Optimismus, den neuen Schwung für unsere Arbeit?? - Vielleicht finden auch Sie die Antwort aus einer unscheinbaren Begegnung, einer kleinen Denkpause im vergangenen oder bereits im neuen Jahr?

Die "Neujahresansprache" überlasse ich Margaret Chan: Sie hat vor einer Woche ihr Amt als WHO-Generalsekretärin angetreten und wendet sich mit schier unverschämtem Optimismus an ihre Mitarbeitenden. Ein bemerkenswerter Start in eine neue Aufgabe - und in ein neues Jahr! Von mir werden Sie keine Kritik hören...

Welche Akzente das Netzwerk Gesundheit für alle im Jahr 2007 setzt und welche Netzwerk-Termine bereits bekannt sind, erfahren Sie ebenfalls in diesem Newsletter - und, laufend aktualisiert, auf unserer Website.

Ein gutes und erfolgreiches Jahr wünscht Ihnen

Thomas Schwarz, Co-Geschäftsführer Medicus Mundi Schweiz. Netzwerk Gesundheit für alle

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