Myanmar Midwife - Aus dem Leben einer Hebamme in Myanmar

Ein Filmabend des Netzwerks Medicus Mundi Schweiz zusammen mit Women’s Hope International und Save the Children

Medicus Mundi Schweiz

Der Film «Myanmar Midwife» zeigt Daw Nweni Cho, eine staatliche Hebamme in Myanmar bei ihrer täglichen Arbeit. Daw Nweni Cho versorgt sieben Dörfer mit über 2000 Menschen und ist neben ihren Aufgaben als Hebamme auch für die medizinische Grundversorgung der Dorfbewohner zuständig. Der Film veranschaulicht auf eindrückliche Weise, unter welchen Bedingungen vom Staat angestellte Hebammen in Myanmar arbeiten sowie die Umstände, in denen Frauen gebären und welchen Risiken sie dabei ausgesetzt sind.

Myanmar Midwife - Aus dem Leben einer Hebamme in Myanmar

 

Programm Zürich

Mittwoch 10. Februar 2016, Kino Riffraff, 18:30

  • Dokumentarfilm „Myanmar Midwife“ (43‘) und anschliessend „Ein Jahr danach“ (8‘); Orginalfilme mit deutschen Untertiteln
  • Gespräch mit Meta Marz (Hebamme) und Martina Frank (Save the Children) moderiert von Carine Weiss (MMS)


Programm Bern

Mittwoch 13. Januar 2016, CineMovie1, 18:30

  • Dokumentarfilm „Myanmar Midwife“ (43‘) und anschliessend „Ein Jahr danach“ (8‘); Orginalfilme mit deutschen Untertiteln
  • Gespräch mit Meta Marz (Hebamme) und Carine Weiss (MMS) moderiert von Gerhard Bärtschi (Women’s Hope International).
  • Anschliessend Apéro!

 

„Von Burmesischen Hebammen wird alles erwartet: Basisgesundheitsversorgung, Vor- und Nachgeburtsuntersuchungen, Pädiatrie, Geburtshilfe und Datensammlung. Gesundheitspersonal in entlegenen Gebieten scherzen, dass die Hebammen alles tun müssen ausser selbst Kinder zu gebären,“ sagt Dr. Vit Suwanvanichkij.
„Sie haben unglaublich viel zu tun, sind kaum anerkannt und unterbezahlt für die enorme Arbeit, die sie leisten.“ (Walk a Mile in a Burmese Midwife's Shoes).

Das Gesundheitssystem in Myanmar wurde während der fast 50 jährigen Militärdiktatur stark vernachlässigt. Die Mütter- und Säuglingssterblichkeit ist hoch. 80% der Geburten finden zu Hause statt, wo Komplikationen und Infektionen am höchsten sind oft ohne professionelle Geburtshilfe. Der Zugang zur Notfallsgeburtshilfe ist oft nicht möglich aufgrund des Geldmangels, Distanz und nicht vorhandene Transportmöglichkeiten. Der Mangel an qualifiziertem Gesundheitspersonal bedeutet, dass sie neben ihren Aufgaben als Hebamme auch für die medizinische Grundversorgung der Dorfbewohner zuständig sind.

 Wir danken herzlich für die finanzielle Unterstützung des Schweizerischen Hebammenverbands SHV und Schweizerischen Hebammenverbands SHV Sektion Bern.