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BUKO Pharma-Kampagne Contributions
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Article from mms-bulletin:
Bulletin No. 124, June 2012
Auf die lange Bank geschoben
Keine Einigung über Forschungsabkommen bei der WHA
(D | BUKO Pharma-Kampagne)
Christian Wagner | Die Erwartungen in die Weltgesundheitsversammlung (WHA) waren groß. Für die entwicklungspolitischen NGOs war es erklärtes Ziel, den Weg für ein globales Forschungsabkommen zu ebnen. Nach einer Woche Verhandlungen einigten sich die Staaten der Welt darauf, weitere Maßnahmen zu planen – aber nicht unbedingt ein Forschungsabkommen, schreibt Christian Wagner-Ahlfs* von der BUKO Pharma-Kampagne.
Bulletin No. 84, April 2002
NGOs im Dialog mit der Pharmaindustrie: Konfrontation statt Kooperation
Blick nach Deutschland (II): BUKO Pharma-Kampagne
(D | BUKO Pharma-Kampagne)
Jörg Schaaber | Seit über 20 Jahren versuchen die beiden grossen Kirchen in Deutschland die Pharmaindustrie durch Dialoggespräche zu einem ethischeren Verhalten in der Dritten Welt zu bewegen. Kritische Gruppen in Deutschland stehen diesem Projekt nicht ohne Skepsis gegenüber.
Bulletin No. 72, April 1999
Vom Rauch verhüllt
Bei in Entwicklungsländern verkauften Zigaretten fehlen Warnungen
(D | BUKO Pharma-Kampagne)
Jörg Schaaber | Rauchen schadet der Gesundheit, diese Erkenntnis setzt sich in Industrieländern zunehmend in den Köpfen der VerbraucherInnen fest und sie rauchen weniger - zum Verdruss der Tabakindustrie. Die grossen Tabakkonzerne versuchen seit einiger Zeit erfolgreich, in der Dritten Welt und in Osteuropa neue Märkte zu erschliessen. Warnungen vor den Gefahren des Rauchens sind da lästig. Eine Untersuchung der US-Verbrauchergruppe Public Citizen zeigt, dass die Industrie in der Dritten Welt viel weniger warnt.
Med in Switzerland:
(D) Thomas Schwarz, Jörg Schaaber | Die Freihandels-Vereinbarung GATT und die Schaffung der Welthandelsorganisation WTO haben für die Versorgung der Dritten Welt mit Arzneimitteln weitreichende Konsequenzen. Erstmals werden die Länder gezwungen, Patente für Arzneimittel zu akzeptieren. "Kopf - Transnationale Firmen gewinnen, Zahl - Entwicklungsländer verlieren". Mit dieser moderne Variante eines Kinderspiels verdeutlicht Kumariah Balasubramaniam, Asien-Koordinator von Health Action International (HAI), seine Einschätzung, dass die neuen Welthandelsvereinbarungen so gestaltet sind, dass sie den grossen Firmen ein Maximum an Freiheit in ihren Entscheidungen und den nationalen Regierungen ein Minimum an Einfluss auf die Wirtschaft zugestehen.
(D) Jörg Schaaber | Zur Erinnerung an das zehnjährige Bestehen des TRIPS-Vertrags der Welthandelsorganisation (1) lud die EU Kommission für Handel zu einer Konferenz nach Brüssel ein. Doch die Bilanz des globalisierten Patentschutzes sieht nicht rosig aus. Der Zugang zu wichtigen Arzneimitteln wird erschwert und mehr Forschung zu vernachlässigten Krankheiten gibt es auch nicht.
(D) Christian Wagner | Rund ein Drittel der umsatzstärksten Arzneimittel leiten sich von Naturstoffen ab (1). Deshalb sind traditionelle Heilpflanzen eine wichtige Grundlage zur Erforschung neuer Medikamente. Oft wird dabei auf das Wissen indigener Gemeinschaften zurückgegriffen. Doch das Vorgehen der ForscherInnen stösst weltweit auf immer mehr Ablehnung. Der Vorwurf: Biopiraterie.
(D) Christiane Fischer | 2007 lebten 33,2 Millionen Menschen weltweit mit dem HI-Virus, zwei Drittel davon in Afrika südlich der Sahara. In dieser weltweit am schlimmsten betroffenen Region sind mit 1,6 Millionen Aids-Toten drei Viertel aller Opfer weltweit zu beklagen.1
(D) Jörg Schaaber | Eine halbe Milliarde US$ kostet die Entwicklung eines neuen Medikaments. Das möchte uns die Pharmaindustrie glauben machen. Doch was ist dran an den angeblich exorbitant hohen Forschungskosten, die hohe Preise, lange Patentlaufzeiten und weitere protektionistische Massnahmen legitimieren sollen? Die US-Gruppe Public Citizen hat nachgerechnet und kommt bei wohlwollender Betrachtung auf ein Fünftel der behaupteten Summe.
(D) Jörg Schaaber | Aids ist ein Problem der Dritten Welt. Die meisten Infizierten leben in Ländern, in denen eine Behandlung kaum möglich ist. Das liegt vor allem an den enorm hohen Preisen für Medikamente. Die diesjährige Weltgesundheitsversammlung hat nun gegen den Widerstand einiger Industrieländer umfassende Massnahmen beschlossen.
(D) Jörg Schaaber | Arzneimittelfälschungen sind ein Problem. Doch wie gross es ist und was zu tun ist, bleibt umstritten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) denkt sich Massnahmen jetzt gemeinsam mit der Industrie aus. Dementsprechend haben die Vorschläge eine Schieflage.
(D) Jörg Schaaber | Preise für ein und dasselbe Medikament können in verschiedenen Ländern sehr unterschiedlich sein. Eine aktuelle Untersuchung von Health Action International* zeigt: Es herrscht Preischaos. Klare Muster lassen sich kaum erkennen, aber bedenkliche Trends: Oftmals sind Preise in der Dritten Welt höher als in Industrieländern.
(D) Christian Wagner | Selbst die Pharmaindustrie streitet nicht ab, dass es Krankheiten gibt, die von der (industriellen) Arzneimittelforschung vernachlässigt werden. Doch welche Anreize können zur Beforschung vernachlässigter Bereiche führen?
(D) Jörg Schaaber | Das Thema gefälschte Arzneimittel hat derzeit Konjunktur. Das ist nicht weiter verwunderlich, niemand möchte ein unwirksames oder gefährliches Medikament erhalten. Viele Fragen sind mit diesem Problem verknüpft: Wo tauchen Fälschungen überhaupt auf, welche Risiken sind damit verbunden, wie häufig sind Fälschungen, wer macht sie, was sind die Ursachen und was kann man dagegen tun? Eine Einführung in die Thematik.
(D) Christian Wagner | „Public Private Initiatives“ (PPIs) werden als moderne Lösung für globale Gesundheitsprobleme gepriesen. Die niederländische Organisation WEMOS untersucht seit 2003 PPIs in einem Forschungsprojekt. Erste Ergebnisse zeigen, dass die hochgesetzten Erwartungen in der Regel nicht erfüllt werden. Die Weltgesundheitsorganisation sollte deshalb vorerst keine neuen PPIs mehr unterstützen.
(D) Jörg Schaaber | Rauchen schadet der Gesundheit, diese Erkenntnis setzt sich in Industrieländern zunehmend in den Köpfen der VerbraucherInnen fest und sie rauchen weniger - zum Verdruss der Tabakindustrie. Die grossen Tabakkonzerne versuchen seit einiger Zeit erfolgreich, in der Dritten Welt und in Osteuropa neue Märkte zu erschliessen. Warnungen vor den Gefahren des Rauchens sind da lästig. Eine Untersuchung der US-Verbrauchergruppe Public Citizen zeigt, dass die Industrie in der Dritten Welt viel weniger warnt. (1). Dies ist besonders bedenklich, weil bereits jetzt die meisten Rauchertoten in den Ländern des Südens zu beklagen sind, Tendenz steigend.
(D) Christian Wagner | „Eine andere Welt ist möglich“ – unter diesem Motto stand das Weltsozialforum, das vom 16. bis 21. Januar 2004 im indischen Mumbai stattfand. Laut indischer Presse nahmen rund 70.000 InderInnen und 30.000 Delegierte aus weiteren 152 Staaten teil. Rund 300 soziale und politische Bewegungen waren vertreten und formulierten ihren Grundkonsens gegen den in Davos stattfindenden Weltwirtschaftsgipfel, gegen neoliberale Globalisierung oder die Privatisierung öffentlicher Dienste.
News:
(D) haiweb.org | "Wie kann sichergestellt werden, dass möglichst viele Menschen einen gesundheitlichen Nutzen von neuen Forschungsergebnissen haben? Hierzu gibt es weltweit bereits moderne Ansätze, die diesem Anspruch gerecht werden wollen . Unter dem Konzept Equitable Licensing werden in den Vereinigten Staaten neue Lizenzmodelle zwischen öffentlichen Einrichtungen und Wirtschaftsunternehmen diskutiert, die einen ...
(E) BUKO Pharma-Kampagne | Tuberculosis (TB) is the most common infectious disease in the world. One third of the world population - around two billion people - carry the Mycobacterium tuberculosis. Only 5-10% of those will ever become ill. This brochure gives an critical overview about the worldwide TB situation and the global strategies against mulitdrug-resistant forms of TB, identifies the reasons for the lack of drug research ...
(E) BUKO Pharma-Kampagne | Tuberculosis (TB) is the most common infectious disease in the world. One third of the world population - around two billion people - carry the Mycobacterium tuberculosis. Only 5-10% of those will ever become ill. This brochure gives an critical overview about the worldwide TB situation and the global strategies against mulitdrug-resistant forms of TB, identifies the reasons for the lack of drug research ...
(D) "Weltweit führende ForscherInnen fordern die Regierungen auf, mehr Verantwortung für die Entwicklung von Arzneimitteln zu übernehmen. Medikamente müssten als öffentliches Gut entwickelt werden, ohne dass Patente den Zugang für grosse Teile der Weltbevölkerung behindern. Die Antwort auf die mangelhafte Versorgung der Dritten Welt solle nicht wohltätigen Gönnern überlassen werden. Die öffentlichen ...