Global Health and Foreign Policy
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Bulletin of Medicus Mundi Switzerland No. 103, January 2007

Materialien

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Health and Foreign Policy: A Conceptual Overview
By David P. Fidler

“I argue that health’s rise in foreign policy signals a more profound change in national and international governance. This change involves understanding that the protection and promotion of health has become, in the early 21st century, an independent marker of ‘good governance’ at the national and international levels. This situation makes national and international activities on health interdependent in ways unprecedented in the history of endeavors to protect health. Such interdependency calls for health and foreign policy experts to collaborate in constructing a new way of working in order to transform health governance at home and abroad.”

Paper delivered at a conference on "Health in Foreign Policy", February 4, 2005
www.nuffieldtrust.org.uk/ecomm/files/040205Fidler.pdf

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Health and foreign policy
By David P Fidler and Nick Drager

"Ministries of health and public health experts outside government need to become increasingly skilled at shaping health’s new status in foreign policy. The growing links between health and the various aspects of foreign policy require recommendations and suggestions of possible policy directions and identification of appropriate opportunities and instruments to promote public health in this new policy environment. For example, what evidence and information can the ministry of health provide to diplomats, defence attachés, trade negotiators, and development specialists to ensure that health concerns and interests are better reflected in foreign policy initiatives? How can health ministries and public health experts take advantage of health’s higher foreign policy profile to advance health as a global public good?"

In: Bulletin of the WHO, Volume 84, Number 9, September 2006
www.who.int/bulletin/volumes/84/9/06-035469/en/index.html

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Health and foreign policy
WHO Bulletin, March 2007

“A WHO Bulletin theme issue, to be published in March 2007, will focus on the topic of health and foreign policy. Commissioned papers will analyse historical, conceptual, and practical aspects of the relationship between health and foreign policy. The theme issue will seek to elucidate how the rise of health’s importance in foreign policy will affect national and global health policy and practice in the decades to come.”

www.who.int/bulletin

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European Perspectives on Global Health. A Policy Glossary
Edited by Ilona Kickbusch and Graham Lister

“This glossary introduces five key policy imperatives that could be the basis for a European Strategy for Global Health. It takes the position that Europe must: (1) Make global health a policy priority; (2) Include global health in all fields of European policy; (3) Assert a European approach to global health governance; (4) Establish a European dialogue and partnership on global health; (5) Act now for global health.”

European Foundation Centre 2006
www.efc.be/ftp/public/ic/Health/EFC_EPGH_GlobalHealthGlossary.pdf

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USA, Kanada, Grossbritannien, Australien:
Länderstudien zu Gesundheit und Aussenpolitik

Alan Ingram (Ed.): Health, Foreign Policy and Security: Towards a Conceptual Framework for Research and Policy. London 2004, The Nuffield Trust, www.nuffieldtrust.org.uk/ecomm/files/301104hfpsconceptworking.pdf

Stuart Harris: Marrying foreign policy and health - feasible or doomed to fail?
In: MJA 2004; 180 (4): 171-173, www.mja.com.au/public/issues/180_04_160204/har10834_fm.html (Australien)

Colin McInnes: Health and Foreign Policy in the UK: The Experience since 1997. London 2005, The Nuffield Trust, www.nuffieldtrust.org.uk/ecomm/files/H&FPUK.pdf

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DEZA Gesundheitspolitik 2003-2010

"Die internationale Zusammenarbeit der DEZA im Gesundheitsbereich beruht auf sieben Grundsätzen: gute Gesundheit – ein grundlegendes Menschenrecht, Gleichberechtigung und Armutsverringerung, Empowerment, Partnerschaft, Mitbestimmung und Eigenverantwortung, Gender-Gleichstellung, Nachhaltigkeit."

Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (2003)
www.sdc-health.ch

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Gesundheit für alle - ein realistisches Ziel

"In einer globalisierten Welt können die von schweizerischen Organisationen im Ausland erbrachten Anstrengungen zur Verbesserung der Gesundheit armer und benachteiligter Bevölkerungen missverstanden werden: als Alibiübung, als humanitärer Mantel einer sonst harten und inhuman agierenden Schweiz, als die eine Hand, die weniger gibt als das, was die andere Hand bereits weggenommen hat. Wir gelangen deshalb mit der politischen Forderung nach Gesundheit für alle an die Behörden, an die Wirtschaft, an die Öffentlichkeit und versuchen im Rahmen unserer Möglichkeiten, Einfluss auf die Aussen-, Entwicklungs-, Menschenrechts- und Wirtschaftspolitik der Schweiz zu nehmen."

Manifest des Netzwerks Medicus Mundi Schweiz, November 2004
www.medicusmundi.ch/mms/network/basics/Manifest2004

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Globale Gemeinschaftsgüter aus entwicklungspolitischer Sicht
Von Richard Gerster und Niklaus Eggenberger-Argote

„Was allen gehört und keiner besitzt, hat in der Regel einen schweren Stand: So sind Gesundheit, Frieden und eine intakte Umwelt im persönlichen Umfeld sehr erwünscht, auf der internationalen Ebene verfügen sie aber kaum über eine Lobby. Dieser Umstand hat eine internationale Debatte über die so genannten globalen Gemeinschaftsgüter entfacht. Globale Gemeinschaftsgüter sind öffentliche Güter, die einen grenzüberschreitenden Nutzen stiften und somit die Entwicklungsmöglichkeiten der Menschen weltweit beeinflussen. Die traditionelle Entwicklungszusammenarbeit und die Zusammenarbeit zur Bereitstellung von globalen Gemeinschaftsgütern weisen Gemeinsamkeiten auf, sind aber nicht immer deckungsgleich. Die Entwicklungszusammenarbeit kommt Ländern zugute, die unter Armut leiden. Auch globale Gemeinschaftsgüter werden in internationaler Zusammenarbeit hergestellt, die Produktion liegt klar auch im nationalen Eigeninteresse des Nordens; alle Länder profitieren potentiell von der Bereitstellung eines globalen Gemeinschaftsgutes. Trotz dieser Unterschiede werden für die Zusammenarbeit im Bereich der globalen Gemeinschaftsgüter noch heute mehrheitlich die nationalen Budgets der Entwicklungszusammenarbeit verwendet. Bis zu 30 Prozent der Gelder der Entwicklungszusammenarbeit fliessen in die Produktion von globalen Gemeinschaftsgütern. Eine zweckentsprechende Zuordnung der staatlichen Finanzen und somit eine effizientere und gerechtere Lastenverteilung sind notwendig. Die Entwicklungszusammenarbeit hat sich vermehrt wieder auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren – und jenes auch zu finanzieren.“ (Zusammenstellung mehrere Auszüge)

In: Globale öffentliche Güter - die Globalisierung. Politorbis Nr. 39/2005
www.eda.admin.ch/eda/g/home/publi/polorb/ar2005/200539.html

 

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Instrumente des Bundesrates zur strategischen Führung und gesetzliche
Grundlagen (auf dem Gebiet der internationalen Zusammenarbeit)
Motion 06.3666,Geschäftsprüfungskommission des Ständerates vom 11.12.2006

„Der Bundesrat wird beauftragt, die gesetzlichen Grundlagen und die Gesamtheit seiner strategischen Führungsinstrumente auf dem Gebiet der internationalen Zusammenarbeit einer kritischen Prüfung zu unterziehen:

1.1 Der Bundesrat prüft die Zweckmässigkeit der Vorlage eines Aktualisierungsentwurfs für das Gesetz über die internationale Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe ans Parlament.

1.2 Der Bundesrat untersucht geeignete Massnahmen zur Erhöhung der Lesbarkeit und Transparenz des Systems der Rahmenkredite für die internationale Zusammenarbeit.

1.3 Der Bundesrat erarbeitet eine einheitliche Strategie, welche die allgemeine Ausrichtung und die strategischen Prioritäten für die Gesamtheit der Tätigkeiten des Bundes auf dem Gebiet der internationalen Zusammenarbeit definiert. Diese gemeinsame Strategie soll die einzelnen Strategien der Ämter der Bundesverwaltung ersetzen.

1.4 Der Bundesrat sorgt für eine rigorose Anwendung des Instruments der Zielvereinbarungen im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit, um eine bessere Integration dieser Fragen in die Aussenpolitik der Schweiz sicherzustellen.

1.5 Der Bundesrat definiert in seiner nächsten Botschaft zur Entwicklungszusammenarbeit ein System strategischer Zielsetzungen, um im Parlament eine Debatte über die Leitsätze der Entwicklungspolitik in Gang zu bringen.“

Quelle: Curia Vista - Geschäftsdatenbank
www.parlament.ch/d/cv-geschaefte?gesch_id=20063666