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Network News |
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News of 04 September 2012
Gesundheitsaussenpolitik: Wessen Interessen vertreten?
Der Vizedirektor des Bundesamtes für Gesundheit und Leiter der Abteilung Internationales, Gaudenz Silberschmidt, wechselt zur Weltgesundheitsorganisation, wo er die Generaldirektorin in der WHO Reform beraten wird. Man ist geneigt Herrn Silberschmidt als den Mister Gesundheitsaussenpolitik zu nennen. Er war wesentlich für die Erstellung der ersten sowie der neuen, dieses Jahr vom Bundesrat verabschiedeten Gesundheitsaussenpolitik verantwortlich. Zudem leitete er in den vergangenen Jahren die Schweizer Delegation an der Weltgesundheitsversammlung und wurde im Mai 2011 in das Executive Board der WHO gewählt.
Die Gesundheitsaussenpolitik (GAP) ist ein wesentliches Instrument für die Schweizer Verwaltung, um die verschiedenen Interessen zu Fragen der globalen Gesundheit zu koordinieren und einigermassen Kohärenz der Schweizer Aussenpolitik in gesundheitspolitischen Fragen herzustellen.
Das Netzwerk Medicus Mundi Schweiz hat an die GPA allerdings immer höhere Anforderung gestellt: Die Schweiz soll vom Recht auf Gesundheit für alle ausgehen, um die notwendigen Beiträge der Schweiz zu definieren. In der real existierenden GAP können die grundlegenden Interessengegensätze zwischen einem entwicklungspolitischen Fokus und den wirtschaftlichen Interessen der hiesigen Industrie aber nicht aufgelöst werden.
Trotzdem: Die schweizerische Gesundheitsaussenpolitik ist – nicht zuletzt auch dank Inputs aus dem Netzwerk Medicus Mundi Schweiz – gegenüber der Vorgängerversion gestärkt worden. Der jährlich festgelegte Austausch mit den Stakeholdern ist ein klarer Fortschritt. Der erste Stakeholderanlass findet übrigens am 5. Oktober statt. Es ist gleichzeitig auch der letzte Arbeitstag von Gaudenz Silberschmidt beim BAG.
Martin Leschhorn Strebel
Mitglied der Geschäftsleitung
Focus: Swiss Health Foreign Policy
Network Health for All: What's up
Network MMS: News
Job Opportunities
International Health and more: Issues, Debates, Tools
Swiss Health Foreign Policy
(E)
Switzerland
FOPH
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"The process of globalization and the internationalization of the public health sector generate a great demand for coordination between health, foreign and development policies. In order to ensure Switzerland’s capability to be a convincing partner with a coherent position and to represent its interests in the best way possible, the Health Foreign Policy was approved in 2012 to serve as an instrument for this coordination."
http://www.bag.admin.ch/themen/internationales/13102/index.html?lang=en
Balancieren auf dem hohen Seil der globalen Gesundheit
Die neue schweizerische Gesundheitsaussenpolitik
Switzerland
MMS
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"Gesundheit ist in verschiedenen Ländern Teil der Aussenpolitik geworden. Die Schweiz hat eben ihre Gesundheitsaussenpolitik neu justiert – und wandert weiter auf dem schmalen Grat zwischen ihren entwicklungspolitischen Zielen und den wirtschaftlichen Interessen," schreibt Martin Leschhorn Strebel im MMS Bulletin.
http://bit.ly/OgeDYQ
Grosses Interesse der Schweiz an einer gestärkten WHO
Reform der Weltgesundheitsorganisation
MMS
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"Die Weltgesundheitsorganisation hat dieses Jahr einen umfassenden Reformprozess eingeleitet. Dies ist dringend notwendig, um den kommenden Herausforderungen der globalen Gesundheit gerecht zu werden," schrieb Gaudenz Silberschmidt 2011 in einem Beitrag für das MMS Bulletin.
http://bit.ly/PWAveO
Fotoausstellung "Stille Heldinnen – Afrikas Grossmütter im Kampf gegen HIV/Aids"
Luzern, 31. August - 30. September 2012
BMI
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Die „Stillen Heldinnen“ rufen in Erinnerung, dass Altwerden vielerorts auf der Welt unter oft gänzlich anderen Vorzeichen erfolgt als bei uns. Zwei Drittel der alten Menschen leben schon heute in Ländern des Südens und ihre Zahl nimmt zu. Statt im Alter versorgt zu werden, kehrt sich die Situation um: Die alten Menschen, insbesondere Frauen, müssen für ihre an HIV/Aids erkrankten Kinder und die verwaisten Enkelkinder sorgen. Über 50 Prozent aller Waisen in den Ländern südlich der Sahara wachsen mit ihren Grossmüttern auf. Die Gesichter der in der Ausstellung portraitierten Frauen lassen erahnen, wie viel Überlebenskampf mit ihrem Leben verbunden ist. Die Bilder zeugen vom Mut, vom Engagement und von der Bereitschaft der Grossmütter, alles zu geben, damit ihre Enkelkinder eine Zukunft haben. In Kooperation mit Kwa Wazee Schweiz.
http://bit.ly/NDT2bE
Mythos Mutterschaft: Frauen, Gesundheit und das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung in der Entwicklungszusammenarbeit
Luzern, 12. September 2012
BMI
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Die Gesundheitsversorgung für Mütter könnte unterschiedlicher nicht sein: Frauen im Norden sind mit modernster Reproduktionsmedizin konfrontiert, Frauen und Mädchen im Süden ist nicht einmal der Zugang zu Aufklärung oder Familienplanung möglich. Dass weltweit 200 Millionen Frauen Verhütungsmittel vorenthalten werden, ist ein Skandal. Die offizielle Haltung der katholischen Kirche und wirkmächtige kulturelle Normen erschweren eine sachliche Diskussion über sexuelle Selbstbestimmung, über HIV/Aids, ungewollte Schwangerschaft und Abtreibung. „Starke Frauen – Fokus Müttergesundheit“ ist der Titel eines Themenschwerpunkts, mit dem sich die Bethlehem Mission Immensee in der nächsten Zeit intensiv auseinandersetzen wird. In einer losen Folge von Veranstaltungen wird das Thema Gesundheit als Menschenrecht von verschiedenen Seiten beleuchtet. In Kooperation mit dem Netzwerk Medicus Mundi Schweiz
http://bit.ly/NDT2bE
Allgemeiner Tropenkurs
Basel, September - November 2012
Swiss TPH
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Der Allgemeine Tropenkurs (ATK) ist ein 8-wöchiger, ganztägiger Kurs, welcher auf das Leben und Arbeiten in Ländern mit extremer Mittelknappheit vorbereitet. Der ATK ermöglicht eine intensive Auseinandersetzung mit den globalen ökonomischen, ökologischen, kulturgeographischen und sozio-kulturellen Zusammenhängen und gesundheitlichen Aspekten des Lebens in den Tropen und Subtropen.
http://bit.ly/MoKLZ5
MMS Symposium 2012: Mutter-Kind-Gesundheit
Basel, 6. November 2012
(D)
MMS
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Das Netzwerk Medicus Mundi Schweiz wird an seinem diesjährigen Symposium die Mutter-Kind-Gesundheit debattieren. Trotz vieler Fortschritte in den vergangenen Jahren, handelt es sich um den Bereich, in welchen die globale Gesundheit am wenigsten vorangekommen ist. Das Symposium ermöglicht es zusammen mit relevanten Akteurinnen und Akteure hier in der Schweiz das brennende Thema der Mutter-Kind-Gesundheit zu debattieren, Handlungsmöglichkeiten zu evaluieren und den politischen Prozess zu stärken.
http://www.medicusmundi.ch/mms/services/events/Symposium2012
A generation at risk: psychosocial support for Africa’s children
Basel, 4 December 2012
(E)
Novartis Foundation
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Over 16 million children worldwide have lost one or both parents to HIV and AIDS, and most of them live in sub-Saharan Africa. In addition to those affected by chronic illness and death, many other children are confronted by the challenges of poverty and conflict. These vulnerable children face material hardship, socio-economic disadvantage, social stigma, emotional isolation and psychological trauma. Such consequences carry far-reaching social effects for many countries, and pose a threat to longer-term development. We risk losing a generation of children made vulnerable by poverty, conflict, HIV and AIDS. This year’s Novartis Foundation Symposium invites esteemed speakers and experts to assess and discuss different psychosocial approaches. You can register for free starting at the beginning of October 2012 on the Novartis Foundation website.
http://www.novartisfoundation.org
The 19th Swiss International Short Course on Travellers' Health
Basel, 28 January - 1 February 2013
Swiss TPH
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"This 1-week course provides up-to-date information on tropical diseases and their medical treatment. It is mainly designed for participants from industrialised countries, who need to provide reliable information and advice for travellers, and to assess travel-related problems that occur in patients who have returned from tropical countries. The course is organised in collaboration with other Swiss and German institutes, under the patronage of the International Society of Travel Medicine, the WHO, and the Swiss Society for Tropical Medicine."
http://www.swisstph.ch/teaching/professional-postgraduate/travellers-health.html
Health Care and Management in Tropical Countries
Basel, 11 March - 14 June 2013
Swiss TPH
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"This 3 months full time course aims at introducing participants to the fundamentals of international health with a range of skills and knowledge needed to work as a member of a district management team. The participatory course is designed for people who already have a first qualification in a health-related profession, and at least two years professional experience."
http://www.swisstph.ch/teaching/professional-postgraduate/hcmtc.html
Unterstützung für syrische Flüchtlinge
Family-Kits für syrische Flüchtlinge in Jordanien
(D)
SRK
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Immer mehr Menschen flüchten aus den umkämpften Gebieten in Syrien, viele davon in die Nachbarländer. Das SRK verschickt Hilfsgüter für 500 Familien nach Jordanien. Ein SRK-Logistiker nimmt Abklärungen vor Ort vor.
http://www.redcross.ch/activities/international/news/news-de.php?newsid=1591
Von zwei Zimmerchen zur Institution
In Bethlehem feiert das Caritas Baby-Hospital sein 60-jähriges Bestehen
Palestine
Kinderhilfe Bethlehem
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Zum Spital? Wer heute in Bethlehem diese Frage stellt, wird sich mit grösster Wahrscheinlichkeit kurze Zeit später vor dem modernen Bau des Caritas Baby Hospital wiederfinden. Vor sechzig Jahren wurde es vom Schweizer Ernst Schnydrig gegründet. (pdf)
http://bit.ly/OHyPDH
Im Schatten von HIV: Tuberkulose
SolidarMed aktuell
Lesotho
SolidarMed
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"Tuberkulose war schon immer eine Krankheit der armen Familien. Und sie ist es bis heute: In Regionen mit extremer Armut ist sie weltweit auf dem Vormarsch. Schlechte hygienische Verhältnisse, mangelhafte Ernährung, ein dadurch geschwächtes Immunsystem und der fehlende Zugang zum Gesundheitssystem sind entscheidende Faktoren dafür," schreibt Svend Capol im Editorial der Zeitschrift SolidarMed, welche sich mit der Tuberkulose in Lesotho auseinandersetzt. (pdf)
http://bit.ly/Qpp370
Haiti: Auf den Hurrikan vorbereitet
Reportage des Schweizerischen Roten Kreuzes
(D)
Haiti
SRK
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Der 33-jährige Architekt Olivier Le Gall steht seit zwei Jahren im Wiederaufbau-Einsatz in Haiti. Seinen Sommeraufenthalt im kühlen Europa nutzte er sowohl für die Weiterbildung wie zur Erholung. Er freut sich auf die Rückkehr nach Haiti – obwohl ihn dort die Hurrikan-Saison erwartet.
http://www.redcross.ch/mag/mag/index-de.php?id=224&page=1284
Programmbeauftragte/r Gesundheit (Profil Junior)
DEZA-Stellenausschreibung
DEZA
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"Sind Sie interessiert an einer vielseitigen thematischen Laufbahn in der Entwicklungszusammenarbeit? Die DEZA bietet ein breites Spektrum an interessanten Tätigkeitsfeldern im Ausland und in der Schweiz für Personen mit den verschiedensten beruflichen Hintergründen und ist auf der Suche nach erfahrenen, gut ausgebildeten Fachkräften, insbesondere in den thematischen Bereichen Wasser und Gesundheit. Während eines Einsatzes von drei Jahren werden die Programmbeauftragten in möglichst verschiedenen Kontexten eingesetzt, um sie mit den verschiedenen Tätigkeitsfeldern der DEZA bekannt zu machen."
http://bit.ly/RDzW67
Tobacco use in 3 billion individuals from 16 countries
An analysis of nationally representative cross-sectional household surveys
The Lancet
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"Despite the high global burden of diseases caused by tobacco, valid and comparable prevalence data for patterns of adult tobacco use and factors influencing use are absent for many low-income and middle-income countries. We assess these patterns through analysis of data from the Global Adult Tobacco Survey (GATS).(...)In countries participating in GATS, 48·6% (95% CI 47·6—49·6) of men and 11·3% (10·7—12·0) of women were tobacco users. 40·7% of men (ranging from 21·6% in Brazil to 60·2% in Russia) and 5·0% of women (0·5% in Egypt to 24·4% in Poland) in GATS countries smoked a tobacco product.(...)The first wave of GATS showed high rates of smoking in men, early initiation of smoking in women, and low quit ratios, reinforcing the view that efforts to prevent initiation and promote cessation of tobacco use are needed to reduce associated morbidity and mortality."
http://bit.ly/OGgiVW
Health in the post-2015 UN development agenda
MMI's Thematic guide
MMI
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"In the current Millennium Development framework (MDGs) three out of the eight goals directly refer to health conditions (maternal health; child health; AIDS, TB and Malaria). But what will be the role of health in the development agenda beyond 2015? This thematic guide - as part of our global health policy and governance guide - leads you to key institutions and resources involved in the development of a post MDG (health) agenda."
http://bit.ly/Pr0isN
Weaponizing Tear Gas
Bahrain's Unprecedented Use of Toxic Chemical Agents Against Civilians
PHR
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"The Bahrain government’s indiscriminate use of tear gas as a weapon has resulted in the maiming, blinding, and even killing of civilian protesters, and must stop at once while the government reassesses the use of such toxic chemical agents. PHR's (Physicians for Human Righst) new report details the findings of our investigation. This report is based on interviews with more than 100 Bahraini citizens, including victims of civil rights violations, corroborating witnesses, civil society leaders, and government officials. It documents the authors' findings, based on physical examinations and medical records."
http://physiciansforhumanrights.org/library/reports/weaponizing-tear-gas.html
PLoS Medicine Series on Big Food
PLoS
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"The PLoS Medicine series on Big Food aims to examine and stimulate debate about the activities and influence of the food industry in global health. We define “Big Food” as the multinational food and beverage industry with huge and concentrated market power. The series adopts a multi-disciplinary approach and includes critical perspectives from around the world. It represents one of first times such issues have been examined in the general medical literature."
http://bit.ly/KRHSj1