Der Tabakkonsum ist ein gewichtiger Treiber, weshalb sich gerade auch in Entwicklungsländern in den vergangenen Jahren nichtübertragbare Krankheiten wie Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs massiv verbreitet haben. Die Schweiz als Sitzstaat bedeutender internationaler Firmen, die Tabakprodukte herstellen, hat eine besondere internationale Verantwortung, die sie nach Analysen des Netzwerkes Medicus Mundi Schweiz immer wieder vernachlässigt und im Widerspruch zu den Zielen der Schweizer Gesundheitsaussenpolitik (GAP) stehen.

EDA stellt Schweizer Interessen aufs Spiel
25.07.2019

EDA stellt Schweizer Interessen aufs Spiel

Zusammenarbeit EDA mit einem Tabakkonzern

MMS Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) will dem Tabakkonzern Philipp Morris eine hochkarätige Präsentationsplattform an der Weltausstellung 2020 in Dubai bieten. Dieses Sponsoring gefährdet die Interessen der Schweiz und steht im Widerspruch zur Schweizer Entwicklungs- und Gesundheitspolitik, hält das Netzwerk Medicus Mundi Schweiz fest. Es fordert die sofortige Aufkündigung des entsprechenden Vertrages, schreibt es in einer Medienmitteilung. (Foto: Bauarbeiter, Indonesien, © Adam Cohn/flickr, CC BY-NC-ND 2.0).

Weiterlesen
Das Aussenministerium und der Tabakkonzern – ein Lehrstück
Christian Scheidegger/flickr, CC BY-SA 2.0
06.08.2019

Das Aussenministerium und der Tabakkonzern – ein Lehrstück

Das Aussenministerium möchte einen Tabakkonzern als Sponsoren gewinnen und eine Schweizer Botschaft interveniert für denselben Konzern beim Moldawischen Parlament. Ein Lehrstück zu Kohärenz und der Verantwortung der Schweiz in der globalen Gesundheit.

Weiterlesen

Vorentwurf zum Schweizer Tabakproduktegesetz: Angriff auf die globale Gesundheit

MMS Vernehmlassungsantwort zum Vorentwurf des Tabakproduktegesetzes

Vorentwurf zum Schweizer Tabakproduktegesetz: Angriff auf die globale Gesundheit

Vorentwurf zum Schweizer Tabakproduktegesetz: Angriff auf die globale Gesundheit

MMS Vernehmlassungsantwort zum Vorentwurf des Tabakproduktegesetzes

Medicus Mundi Schweiz Der Bundesrat hat ein Vernehmlasssungsverfahren zum zweiten Vorentwurf zum Bundesgesetz über Tabakprodukte eröffnet. Das Netzwerk Medicus Mundi Schweiz (MMS) hat den Entwurf analysiert und empfiehlt eine tiefgreifende Überarbeitung. Es äussert schwere Bedenken, was die derzeitige Ausgestaltung des Gesetzes anbelangt. Der Vorentwurf lässt weiterhin den Export von hoch gesundheitsschädlichen Tabakprodukten zu, die in der Schweiz zum Verkauf nicht zugelassen sind. Damit steht der Vorentwurf in Widerspruch zu den Zielen der internationalen Zusammenarbeit der Schweiz wie auch in Widerspruch zur Schweizer Gesundheitsaussenpolitik (GAP). Das Gesetz muss die Gesundheit der Menschen in der Schweiz und weltweit, insbesondere in Entwicklungs- und Schwellenländern, schützen. MMS erwartet, dass es die Schweizer Bemühungen in der globalen Gesundheit nicht untergräbt und den Ruf der Schweiz als Sitzstaat verschiedener nationaler und internationaler Gesundheitsorganisationen nicht gefährdet. (Photo: Dominique Little/flickr, CC BY-ND 2.0)