Mexiko nach den Wahlen: Eine Chance für die Menschenrechte?

Diskussionsrunde mit Sandra Karen Ferrer Alarcón vom Menschenrechtszentrum, Mexiko und Vincent Laurent, Abteilung Menschliche Sicherheit, EDA. Montag, 8. Oktober 2018, 18.30 Uhr

Mexiko nach den Wahlen: Eine Chance für die Menschenrechte? medico international schweiz Im Vorfeld der Wahlen Anfang Juli 2018 ist das Ausmass der Gewalt in Mexiko drastisch angestiegen. Die Anzahl Mordfälle für das laufende Jahr überstieg bereits im Juli die Zahlen der letzten 20 Jahre. Stark davon betroffen sind auch MenschenrechtsverteidigerInnen. Die hohe Straflosigkeit im Land führt dazu, dass Menschenrechtsverletzungen wie gewaltsames Verschwindenlassen, aussergerichtliche Hinrichtungen, sexuelle Gewalt und Landenteignungen kein Ende nehmen. Dies in einem Kontext, in dem Drogenkartelle immer mehr Macht ausüben, der Einfluss des Militärs wächst und Unternehmen umstrittene Megaprojekte umsetzen, die zu Konflikten führen. Die Diskussionsrunde thematisiert die Gewalteskalation im Rahmen der Wahlen, die Perspektiven für die Menschenrechte unter der neuen Regierung und die Rolle der Schweiz.

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