MMS Manifest für eine internationale Gesundheitszusammenarbeit in solidarischem Geist

Internationale Zusammenarbeit wird zunehmend unreflektiert in Frage gestellt und die Schweiz zieht sich mehr und mehr in die selbstverschuldete Enge zurück: Das Netzwerk Medicus Mundi Schweiz serviert mit dem Manifest „Gesundheit für alle in einer Generation“ das Gegengift dazu.

Die internationale Zusammenarbeit steht unter Beschuss. Entgegen der Evidenz wird von den einen behauptet, dass sie nichts bringen würde. Die anderen möchten die Schweizer Entwicklungszusammenarbeit einzig auf die wirtschaftlichen und migrationspolitischen Interessen der Schweiz ausrichten. Auf der Strecke zu drohen bleibt  die grundsätzliche solidarische Haltung der Schweiz.

In diesem schwierigen Umfeld und vierzig Jahre nach der Verabschiedung der Alma-Ata-Deklaration zur umfassenden Basisgesundheitsversorgung haben sich unsere Mitgliedsorganisationen daran gemacht, dieses nun beiliegende Manifest zu erarbeiten. Die Kernaussage: Gesundheit für alle bis 2030 ist ein realistisches Ziel – die Menschheit hat dazu das Wissen und Mittel.

Das Manifest unterstreicht nicht nur unsere Erwartung an die Schweiz, ihre Verantwortung weltweit wahrzunehmen. Es formuliert auch Erwartungen an uns selbst, um unser Engagement in der Gesundheitszusammenarbeit laufend zu verbessern. Wir bestehen darauf, dass die Schweiz wie auch wir selbst einer solidarischen Grundhaltung folgen.

Martin Leschhorn Strebel
Geschäftsführer Netzwerk Medicus Mundi Schweiz

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